Museum Industriekultur Osnabrück | Zukunft Bauen

Kunde

Museum Industriekultur Osnabrück (MIK)

Jahr

2026

Leistungen

Szenografie, Ausstellungsdesign,
Raum- und Besucherführung,
Ausstellungsgrafik,
Beleuchtungskonzept,
Entwurfs- und Ausführungsplanung,
Produktionskoordination

Wie können wir in Zukunft bauen – ressourcenschonender, klimagerechter und zugleich sozial verträglich? Die Ausstellung „Zukunft Bauen“ im Museum Industriekultur Osnabrück widmet sich den grundlegenden Veränderungen, vor denen Architektur und Bauwirtschaft stehen.

Ausgehend von der Geschichte des Bauens richtet die Ausstellung den Blick auf neue Strategien und konkrete Lösungsansätze: vom Weiterbauen und Umnutzen bestehender Gebäude über zirkuläres Bauen und Urban Mining bis hin zu regenerativen Baustoffen und neuen Technologien. Dabei geht es nicht nur um Materialien und Konstruktionen, sondern auch um die Frage, wie sich unsere Städte, Quartiere und Formen des Zusammenlebens verändern.

Für die Ausstellung entwickelte Kuhl|Frenzel das räumliche und szenografische Konzept sowie die Gestaltung der analogen Ausstellungselemente. Besucherführung, Ausstellungsgrafik, Medieneinsatz, Beleuchtung und technische Umsetzung wurden dabei als zusammenhängendes System gedacht.

Ein zentrales Prinzip der Ausstellung ist die Vermittlung komplexer Zusammenhänge anhand konkreter Beispiele. Forschungsprojekte, innovative Bauvorhaben und regionale Perspektiven machen unterschiedliche Ansätze anschaulich und eröffnen einen Raum für Diskussion und eigene Positionen.

Auch die Gestaltung selbst folgt dem Gedanken der Ressourcenschonung: Vorhandene Ausstellungsmöbel und Infrastrukturen werden einbezogen, neue Elemente möglichst aus recyclingfähigen oder wiederverwendbaren Materialien entwickelt. Die Ausstellung ist zudem so konzipiert, dass sie an anderen Orten weitergenutzt werden kann.

Fotos: Hermann Pentermann